Die Bedürfnisse & Zusammensetzung deiner Haut kennenlernen

Unsere Haut ist das größte Organ unseres Körpers und besteht aus drei Schichten, die wiederum in Unterschichten unterteilt sind. Jede Schicht hat spezielle Aufgaben.

Alles ganz genau zu erklären, würde diesen Rahmen hier sprengen, darum ganz kurz, wir gehen dabei von außen nach innen. Also von außen von dem Teil den wir an unserem Körper direkt berühren können nach innen, jene Teile wir wir nicht mehr anfassen können.

Ganz außen liegt also die Oberhaut, die wiederum in die Hornschicht, die verhornende Schicht und die Keimschicht unterteilt ist.

Da wir uns ständig bewegen und uns quasi an der Umgebung „abreiben“ müssen diese Zellen an der Oberfläche ständig erneuert werden. Da kommt die Keimschicht ins Spiel. Sie liefert diese Zellen. In der Keimschicht sind auch unsere Pigmente eingelagert, die für unseren hauteigenen Sonnenschutz verantwortlich sind.

Außerdem ist die Hornschicht an weniger beanspruchten Stellen wie zum Beispiel dem Augenlid dünn und an Körperstellen wie den Fußsohlen entsprechend dicker.

Da dies ganz normale Prozesse sind, wird hier vielleicht auch verständlich, warum die Pflege und Reinigung der unterschiedlichen Hauttypen verschieden ausfällt.

Die zweite Schicht ist die Lederhaut, die aus der Papillarschicht und Netzschicht besteht. Und schließlich die Unterhaut mit ihrem Fettpolster.

Die einzelnen Schichten der Haut im Überblick

Hier sieht man schematisch wie die Haut mit ihren drei Schichten aufgebaut ist. Jede Schicht besteht wiederum aus weiteren Schichten die jeweils ihre ganz speziellen Aufgaben erfüllen.

Aufgaben der Haut

Unsere Haut als Ganzes gesehen, ist unsere ganz persönliche Grenze nach außen aber auch nach innen. Jede Schicht und Unterschicht übernimmt dafür ganz spezielle Aufgaben.

Unsere Haut bietet uns Sonnenschutz, speichert Energie, hält uns zusammen wenn wir gestoßen werden, bietet einen

Wärme- und gleichzeitig einen Kälteschutz, sie verhindert dass wir bei großen Außentemperaturen zu viel Flüssigkeit verlieren. Und nicht zu vergessen, besitzen wir ganz viele Sinnesorgane die uns mit teilweise heftigen Schmerzen vor Schaden warnen und bewahren können.

Bedürfnisse der Haut

Die Haut hat ganz schön viel zu tun mit ihren unzähligen Aufgaben. Jede davon ist aber unbedingt notwendig. Daraus entstehen aber auch Bedürfnisse. Helfen Sie ihr diese zu erfüllen.

Da die Oberschicht der Haut ständigem Abrieb ausgesetzt ist, und die Keimschicht, die ja in der Oberschicht liegt, daher laufend neue Zellen nachliefern muss, ist es so wichtig, diesen Prozess zu unterstützen.

Jetzt wird auch deutlich, weshalb es notwendig ist, die Zellen mit essentiellen Fettsäuren, natürlichen Vitaminen und gewissen Nährstoffen zu versorgen und warum das richtige Unterstützen gleich einer täglichen Anti-Aging Kur gleichkommt.

Der Hauttyp verrät uns jetzt das „wie“ dieser Prozess von statten geht, also welche Stoffe eher Mangelware sind und daher speziell unterstützend geliefert werden müssen und warum diese Bedürfnisse von Hauttyp zu Hauttyp so unterschiedlich sind.

Haut pflegen ist mit der Nahrungsaufnahme vergleichbar

Die Oberhaut ist ja die äußerste Schicht des Körpers und interagiert natürlich mit dem Inneren des Körpers. Nicht umsonst hat unser Wasserkonsum direkte Auswirkungen auf den Zustand der Oberhaut oder wenn wir krank sind oder hormonelle Änderungen durchleben.

Daher ist es auch logisch anzunehmen, dass das wir uns auf die Haut schmieren auf direktem Wege ins Blut übergeht. Dies

wurde auch von verschiedenen Universitäten in Österreich mittels Labortests untersucht. Das Ergebnis war, dass nach spätestens zwanzig Minuten die Stoffe im Blut nachgewiesen werden konnten.

Somit ist klar: Ob wir etwas durch den Mund in den Körper gelangen lassen, oder über unsere Haut, es gelangt in jedem Fall in unseren Blutkreislauf.

Diese Hauttypen gibt es:

Wobei keiner der Hauttypen gesünder oder besser ist. Ein Großteil hängt von unseren Genen ab, welchen Hauttyp wir haben. Dieser kann sich aber auch im Laufe des Lebens ändern, als normaler Prozess wenn wir älter werden, aber auch vorübergehend wenn wir krank sind oder hormonelle Änderungen durchleben.

Normale Haut

Die „normale Haut“ ist weich und geschmeidig und hat einen rosigen, matten Teint. Sie ist weder fettig, noch trocken.

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Mischhaut

Die Mischhaut in in der „T-Zone“, also Stirn, Nase und Kinn eher fettig und die Wangen eher trocken. Die Poren um Nase und Kinn sind etwas größer und neigt zur Bildung von Unreinheiten und manchmal auch Pickel.

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Sensible Haut

Empfindliche Haut reagiert mit Irritationen, Rötungen und Spannungsgefühlen besonders schnell auf äußere und innere Reize.

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Trockene Haut

Die Haut ist feinporig, trocken, juckt und schuppt. Sie neigt aufgrund des gestörten Fettsäuremantels zu Ekzemen.

 

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